Newlyn
Hugh Town-Newlyn: 35 SM
Windstärke 5-6 aus Südwest bedeutet für uns eine rasante Überfahrt zurück zum Englischen Festland. Allerdings ist der Kurs für die Genua auf Kante genäht. Soll heißen, dass die Genua manchmal hinter der Abdeckung des Großsegels einfällt, so dass wir Geschwindigkeit verlieren. So schaffen wir im Schnitt nur ca. 5 Knoten, die wir später mit Hilfe der Tide auf über 6 erhöhen können. Vom Atlantik kommt noch eine kräftige Dünung, die uns mächtig durchschaukelt. Das haben wir schon kommen sehen und daher Irmi ein Scopoderm Pflaster hinter ein Ohr geklebt. Neben den üblich Delfinen in dieser Region bekommen wir auch direkten Besuch einer Welle, die die Plicht einmal überfällt. Zum Glück hat die Windfahne gesteuert, sonst wäre ich plitschnass geworden.
In Newlyn bekommen wir leider nur einen Platz zwischen 2 anderen Booten und keinen eigenen Fingersteg. Der Hafen gehört zu den größten Fischerhäfen Großbritanniens, was wir sofort glauben. Hier dominiert klar der Fischfang vor dem Tourismus.
Der Ort gefällt uns allerdings nicht so gut, so dass wir zu Fuss mal nach Penzance rüber spazieren um uns dort mal die Liegeplätze anzusehen. In Marinetraffic erkenne ich, dass August dort liegt. Spontan klopfen wir mal bei ihm an und wir beschließen zusammen essen zu gehen. Penzance gefällt uns allerdings auch nicht so gut, zumindest der Hafen nicht, so dass wir am nächsten Morgen weiter wollen. Auch Cornwall ist eben nicht überall schön, aber sowas ist natürlich auch Geschmacksache.
Am Ende des Südstegs sind einige Schwimm-Pontoons für Sportboote reserviert.
Der Rest ist den vielen Fischern vorbehalten. Newlyn ist einer der größten Fischerhäfen des Landes.
Ein paar Meilen östlich von Newlyn's Nachbarstadt Penzance liegt der Saint Michael's Mount
Kommentare
Kommentar veröffentlichen