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Enkhuizen

So, nach 4 Monaten bin ich nun wieder zurück in Enkhuizen. Zum Schluss musste ich mich ganz schön sputen und bin in 10 Tagen von Plymouth, von wo aus Irmi nach Hause gefahren ist, bis nach Enkhuizen. Das waren anstrengende 10 Tage mit Wind und Wetter und viel frühem Aufstehen. Gerade die letzte Fahrt hatte das schlechteste Segel-Wetter der gesamten Reise: Sehr wechselhafter Wind und viel Regen. Eigentlich normal in Holland, aber ich bin die letzten Monate, insbesondere die letzten Wochen auch wirklich verwöhnt gewesen vom Wetter, daher fällt mir jetzt so ein Tag wie heute besonders auf. Bis Amsterdam war noch alles in Ordnung, aber ab dem Markermeer wurde es zunehmend schlechter. Wind und Böen immer im Wechsel zwischen 1 und 8 Bft. Mal zu viel, mal zu wenig Wind zum segeln. Und erwähnte ich schon den Regen? Plitschnass war ich trotz der neuen Achterwant, weil ich ständig raus musste um irgendetwas mit den Segeln zu machen: Groß rauf, Groß runter oder reffen. Motor an, Motor aus usw usf...

Ijmuiden

Um 13:00 Uhr habe ich ausgeschlafen, auch schon gefrühstückt und entscheide ich mich weiter in Richtung Ijmuiden zu segeln. Entgegen der ursprünglichen Vorhersage ist doch ausreichend Wind und die Strömung, die in der Spitze immerhin 1,5 Knoten beträgt, kippt gerade nach Nord, also in meine Richtung.  In der Tat ist draußen schöner Wind, und zwar gerade so, dass ich mit ausreichend Winddruck in der Genua raumschots segeln kann. Mit der Strömung bin ich so fast ständig über 6 Knoten schnell. Nur kurz vor der Einfahrt Ijmuiden läßt der Wind nach, aber hier darf er das dann auch. Die vielen Schiffe, die ebenfalls die Einfahrt benutzen, sind diesmal kein Problem, da sie breit genug ist und ich mich einfach am rechten Rand halten kann. Vor der Marina noch kurz bei VHF 74 melden und schon bekomme ich einen Liegeplatz zugewisen. Trotz Hochsaison ist in der großen Marina noch viel Platz.

Scheveningen

Scheveningen benutze ich nur als Hafen um kurz zu schlafen, dann segel ich auch schon weiter, daher habe ich keine Bilder. In Dunkerque geht es sofort super los: 4-5 Bft auf Nordwest, also wieder Halbwind. Vorbei am riesigen Windpark vor Süd-Holland. Noch im Hellen sehe ich die unzähligen Frachtschiffe auf Reede nördlich von diesem Windpark. Und dieses Reedegebiet erstreckt sich bis kurz hinter Scheveningen. Alles Schiffe, die auf die Einfahrt in die Maasgeul warten, also die Einfahrt nach Rotterdam bei Hoek van Holland. Und es ist die reinste Perlenschnur: ständig fährt einer rein und raus. Und mittlerweile ist es stockdunkel. Nein nicht ganz, es ist ja Vollmond und total wolkeni. D.h. der Mond spendet viel Licht. Zusätzlich ist es nur eine Nacht vor der Supermond-Nacht am 20. August, wo der Mond ja besonders, bis zu 15%, größer erscheint. Das hilft also schonmal. Was nicht hilft ist, dass ich keine Lücke im AIS erkenne, wo ich mal durch kann. Ich funke also die Verkehrszentrale, Maas...

Dunkerque

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Dover-Dunkerque: 40 SM Besuchersteg im Port du Grand Large Lollo's Liegeplatz und die Stadt Dunkerque im Hintergrund Auf der anderen Seite des Ärmelkanals gibt es wieder richtige Sandstrände  

Dover

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  Eastbourne-Dover: 45 SM Die neue Marina in Dover im outer harbour. Die alte Marina wird geschlossen und trocken gelegt, weil man wegen dem Brexit mehr Gebäude für Passkontrollen usw. braucht. Blick auf das Dover Castle. Ich wollte eigentlich hinein, aber der Eintritt kostet 34 Pfund und ich war schon etwas spät dran, denn für eine vollständige Führung benötigt man 3 Stunden. Daher hab ich es bei Aussenaufnahmen gelassen. Sprühnebenspender in der Innenstadt Westeinfahrt vom Hafen Dover Whitel cliffs of Dover mit dem Castle

Eastbourne

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Brighton-Eastbourne: 22 SM Kurz vor Eastbourne liegt das berühmte "Beachy Head" Besuch von 3 riesigen Delfinen, wahrscheinlich Tümmler Immer mal wieder springt einer aus dem Wasser und dreht sich Kann man stundenlang zuschauen Und die Delfine haben auch ihren Spaß So geht Schleusen in England: Bequem mit Schwimmsteg (ausser im Caledonian canal) Wieder typisch für englische Seebäder: die riesige Seebrücke und der Steinestrand, aber auch die Architektur der Häuser Der Steinestrand hält die Leute aber nicht davon ab am Strand zu liegen