Enkhuizen
So, nach 4 Monaten bin ich nun wieder zurück in Enkhuizen. Zum Schluss musste ich mich ganz schön sputen und bin in 10 Tagen von Plymouth, von wo aus Irmi nach Hause gefahren ist, bis nach Enkhuizen. Das waren anstrengende 10 Tage mit Wind und Wetter und viel frühem Aufstehen.
Gerade die letzte Fahrt hatte das schlechteste Segel-Wetter der gesamten Reise: Sehr wechselhafter Wind und viel Regen. Eigentlich normal in Holland, aber ich bin die letzten Monate, insbesondere die letzten Wochen auch wirklich verwöhnt gewesen vom Wetter, daher fällt mir jetzt so ein Tag wie heute besonders auf.
Bis Amsterdam war noch alles in Ordnung, aber ab dem Markermeer wurde es zunehmend schlechter. Wind und Böen immer im Wechsel zwischen 1 und 8 Bft. Mal zu viel, mal zu wenig Wind zum segeln. Und erwähnte ich schon den Regen? Plitschnass war ich trotz der neuen Achterwant, weil ich ständig raus musste um irgendetwas mit den Segeln zu machen: Groß rauf, Groß runter oder reffen. Motor an, Motor aus usw usf. Einmal war auch die Sicht durch Regen so schlecht, dass ich kaum 100 Meter weit sehen konnte. Immerhin hielt sich die Welle im Rahmen.
Kaum zu glauben: Färöer, Shetland, Orkneys, Irland, Schottland, Rund Großbritannien, aber nirgendwo war das Segel-Wetter so schlecht wie heute im Markermeer.
Verrückt wie schön trotzdem das Wetter insgesamt unterwegs war: Sonne satt, sehr wenig Regentage, bei weitem nicht so kalt wie ich befürchtet hatte und im Prinzip war ich selten mal irgendwo eingeweht.
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