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Es werden Posts vom Juli, 2024 angezeigt.

St. Mary's - Hugh Town, Porth Cressa - Isles of Scilly

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Dieser andere Liegeplatz war auch erst die Erlösung vom Geschaukel. Doch haben wir eines nicht bedacht: Er war es nur wegen der Flachstellen, die nordwestlich von uns sind und die halten den Schwell nur um Niedrigwasser ab. Als das Wasser bei der Flut höher stieg kam auch wieder Schwell in die Bucht von St. Helen's Pool und wir fingen wieder an zu schaukeln am späten Abend. An Schlaf war da nicht zu denken. Total genervt rekeln wir uns im Bett und ärgern uns. Erst als gegen 3 Uhr nachts das Wasser wieder abläuft und die Untiefen wieder flacher werden wird es wieder ruhig und wir können endlich schlafen. Am nächsten Morgen fahren wir die 5 Meilen lange Strecke zum Hauptort der Scilly-Inseln, Hugh Town auf der Insel St. Mary's. Da der Wind aus NW kommt, wählen wir die Bucht von Porth Cressa, die nach Süden offen ist. Zumal in der Hauptbucht so viel Bootsverkehr ist, dass dort eigentlich immer Schwell steht. Hugh Town gefällt uns eigentlich nicht so gut. Es gibt keine schöne Prome...

Tresco - Old Grimsby - Isles of Scilly

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Die eine Meile nach Tresco verholen wir kurz mit dem Motor. Es ist ein stabiles Hoch über Süd-Großbritannien, das uns scheinbar dauerschönes Wetter beschert, echt toll! Tresco ist in Privatbesitz. Man kann sich aber trotzdem als Besucher frei bewegen. Es gibt ein nettes Cafe am Strand und einen schönen Supermarkt, der deutlich mehr Auswahl hat als auf St. Martin's. 180 Einwohner leben hier. Die Insel ist vor allem bekannt durch die Tresco Abbey Gardens, in dem viele subtropische Pflanzen aus aller Welt dank des vom Golfstrom so mildem Klima zu bestaunen sind.  Der Schwell, der später am Liegeplatz aufkommt, läßt das Schiff aber stark schaukeln, so dass wir für die Nacht auf einen anderen Liegeplatz, den St. Helen's Pool, verholen. Lollo's Ankerplatz vor Tresco Die Scilly Inseln sind wirklich etwas ganz Besonderes. Im Prinzip wie in der Karibik, nur nicht so warm. Mehr als 20 °C hatten wir nicht, trotz schönstem Wetter. Dafür bleibt es viel länger hell als in der Karibik, wa...

St. Martin's - Lower Town - Isles of Scilly

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St. Ives - St. Martin's: 36 SM Die erste Hälfte war der Wind noch sehr mau, doch ab dem nordwestlichen Ende von Cornwall (nicht Lands End, das liegt weiter südlich) kommt wunderschöner Wind wie angekündigt aus Nord, bei dem wir mit Halbwind schnell unterwegs sind.  Nun liegt aber noch das Verkehrstrennungsgebiet zwischen den Scillys und Lands End voraus und wir haben auch just eine Begegnung mit einem Frachter mit einem Closest Point of Approach von 0,1 NM, laut AIS. Da müssen wir also tätig werden, auch wenn wir noch etwas Zeit haben. Also erstmal beobachten, vielleicht ändert sich ja noch etwas. Nach 10 Minuten hat sich der Abstand aber nicht verändert, also nehmen wir Tempo raus um klar hinter seinem Heck durch zu segeln. Also reffen und für 15 Minuten 2-3 statt 6 Knoten, das sollte reichen. Danach zieht der Frachter in ausreichendem Abstand vorbei und wir beschleunigen wieder mit einem tierischen Quietschen und kräftigen in die Sitze gedrückt werden. Gegen frühen Abend kommen w...

St Ives - Carbis Bay

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Padstow-St. Ives: 32 SM Heute geht es an der schönen Küste von Cornwall entlang. Nur leider bedeutet das Hoch, das uns derzeit das schöne Wetter bringt, auch schwache Winde. Vom Westwind der Vortage gibt es aber trotzdem noch viel Atlantikschwell, der ein Segeln bei Leichtwind so gut wie unmöglich macht, da die Tücher immer wieder umkippen in der Dünung. In diesem Hafen mitten in der Stadt können wir leider nicht liegen. Daher mussten wir uns etwas südlich davon in der Carbis Bay vor Anker legen. Man kann entweder mit einem Zug innerhalb von 4 Minuten in den Ort oder ca. 20 zu Fuss laufen. Der Strand von Carbis Bay Blick vom Ankerplatz auf die Carbis Bay Pub in der Flaniermeile von St. Ives  

Padstow

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Milford Haven-Padstow: 72 SM Mit Padstow, unser erster Hafen in Cornwall, liegen nun 72 Meilen vor uns. Um die im Tageslicht zu schaffen und gleichzeitig rechtzeitig zum Öffnen des Hafentores da zu sein, legen wir schon morgens früh um 5:00 Uhr ab. Am Vortag haben wir bereits die Schleuse für 5:08 Uhr gebucht, wie das in Milford Haven wohl so üblich ist. Es geht auch gleich gut los, 4 Bft aus WSW, super für unseren Kurs nach Süd, fast 180°. Die Strömung versetzt und mal nach West und mal nach Ost. Letztere hat auch eine südliche Komponente, was natürlich für uns vorteilhaft ist. Der trockenfallende Vorhafen Wanderung am Strand vor Padstow Toller Blick auf die Padstow Bucht Bei NW fallen weite Bereiche der Bucht trocken Der bei Seglern und anderen Touristen gleichermassen beliebte innere Hafen von Padstow  

Milford Haven

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  Greystones-Milford Haven: 105 SM Unser Ziel heute: das Irische Fischerörtchen Arklow, ca. 25 Seemeilen südlich von Greystones.  Doch es kam anders, schliesslich sind Pläne das erste, was über Bord geht. Da die Sonne so schön scheint, es so warm ist wie vorher selten auf diesem Trip und der Wind eine ruhige Nacht verspricht, entscheiden wir uns kurzfristig nach Milford Haven durchzusegeln. Am Donnerstag, unser eigentlich dafür anvisierte Tag, soll es viel regnen. Also schnell noch das Internet an der Küste nutzen um die Online Einklarierungsprozedur unter  https://www.spcr.homeoffice.gov.uk   zu durchlaufen und schon ändern wir den Kurs auf Wales. Die Strömung mitlaufend machen wir gute Fahrt. Ab Wicklow ist die Tide sogar so kräftig, dass wir über 9 Knoten schnell sind und das auch für eine Weile bleiben. An der Irischen Küste sind die Tidenströmungen wirklich besonders stark. Man muss sie sich nur zu Nutze machen. Auf unserer Tour nach Wales haben wir ca. 8 Stunde...

Greystones

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Howth-Greystones: 15 SM Greystones ist zwar ganz nett, aber das alleine hätte uns wohl nicht hierhin geführt. Die größte Attraktion hier ist der Greystones-Bray Cliff Walk, der ca. 6km lang ist und wunderschön an der Küste entlang zum Nachbarort Bray führt. Teile des Wegs sind zwar gesperrt aus Angst es könnten irgendwo Felsbrocken herunterstürzen, doch davon lassen wir uns nicht abschrecken und laufen trotzdem. So wie wir die Lage eingeschätzt haben, war der Weg auch völlig ungefährlich. Strand auf dem Cliff Walk von Greystones nach Bray Auf dem Cliff Walk  

Howth

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Bangor-Howth: 90 SM Marina von Howth Die erste Hälfte der Strecke legen wir unter Spi zurück In der City von Dublin Einkaufszentrum in Dublin Das berühmte Templebar Pub in Dublin: Hier haben wir typische Irische Livemusik gehört und Guinnes getrunken Nochmal die Templebar  

Bangor

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Eigentlich war der Plan mit dem Bus nach Ballycastle zu fahren und dann weiter zum Giant's Causeway, aber dann hat uns irgendwas gestochen und wir wollten weiter in Richtung Dublin. Trotz Südwestwind, bei dem wir kreuzen müssen. Es war aber nun mal moderater Wind, was angenehmes Segeln versprach. Dazu kam schönes Wetter und eine harmlose Welle. Unser erster Schlag führte uns zu den kleinen Inseln vor der Antrim Coast, den sogenannten East und West Maiden. Auf beiden Inseln steht ein Leuchtturm. Durch die mittlerweile mitlaufende Tide schaffen wir ausgezeichnete Wendewinkel und kommen somit gut voran. Als sich gerade mal nichts aufregendes tat, gesellten sich auf ein mal einige große und kleine Delfine zu uns und spielten mit unserem Schiff. Mal drunter durch, mal um uns herum, es schien als machte es ihnen genauso viel Spass wie uns, sie dabei zu beobachten. Vor lauter Freude machten die kleinen immer mal wieder einen großen Sprung aus dem Wasser. Leider haben sie nach einer Vierte...

Glenarm

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Glenarm Marina