Mevagissey
Falmouth-Mevagissey: 16 SM
Mevagissey ist ein schönes Fischerstädtchen und unser letzter Ort in Cornwall. Es hat sich aber wie Padstow und anders als Newlyn mehr zum Tourismus hin entwickelt. Einen Steg zum Anlegen gibt es nicht. Wir liegen im Vorhafen an zwei Mooringbojen. Eine am Bug und eine am Heck, um Platz im engen Hafen zu sparen, der beim Schwojen verloren gehen würde.
Es gibt aber sanitäre Anlagen, die ganz ok sind, wenn sie auch sehr nach Fisch riechen.
Im Vorhafen scheint auch eine Kegelrobbe zu wohnen, die hier immer auf und ab taucht.
Unser Weg hierher von Falmouth fing erst toll an: Herrliches Wetter und Wind der Stärke 4 Bft aus Südwest. Das heißt bei uns Spinnaker raus. Wegen etwas Gegenstrom machen wir "nur" 4-5 Knoten, geht aber völlig in Ordnung. Doch dann kommt mehr Wind auf und der Spi fängt so stark an zu geigen, dass ich ihn bergen will. Geht aber nicht, denn es ist so staker Winddruck auf dem Tuch, dass ich den Bergeschlauch nicht herunter kriege ohne die Genua auszurollen um dem Spi den Winddruck zu nehmen. Dummerweise habe ich die Spischot auf die Genuawinsch gelegt, so dass ich die erst wegnehmen muss. Bei dem Versuch die Spischot von der Winsch zu lösen rauscht sie mir wie jeck durch die Hände. Der Zug auf der Leine ist so gewaltig, dass er sogar den Genuabaum so verbogen hat, dass wir ihn jetzt entsorgen müssen. Zu guter Letzt blieb uns nur übrig das Spifall zu fieren und den Spi als riesiges Flatterpaket zu bergen. Dabei fiel natürlich ein beträchtlicher Teil ins Wasser. Macht nichts wir trocknen ihn halt wieder. Aber die ganze Aktion hat uns den Spibaum gekostet.
Lollo im malerischen Hafen von Mevagissey:
Ortseingangsschild
Besuch in "The lost gardens of Heligan":
Das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite des Zauns
Mud Maid, eine Skulptur im Garten
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