Ardfern

Heute führt uns der Kurs durch sehr strake Strömungsgewässer. Dabei sind wir sehr schnell, denn dazu gesellt sich unsere Fahrt durchs Wasser bei günstigem Wind aus Nordwest der Stärke 4-5. Zusammen kommen wir damit auf bis zu 9 Knoten. 

Zunächst fängt es harmlos an im Kerrera sound, wir frühstücken noch gemütlich bei wenig Wind hinter der Kerrera Abdeckung. Doch dahinter geht es los: wir beschleunigen schnell auf zwischen 6-7 Knoten, noch mit moderater Strömung mitlaufend. Hier ist alles Fahrt durchs Wasser. Auch im Sound of Insh ist die Strömung nicht ganz so stark.

Im Sound of Luing haben wir dann aber 5-6 Knoten Strömung mit uns, hier würde es wirklich keinen Sinn machen gegenan zu segeln. "Don't fight the tide", würde der Schotte sagen. 

Kurz bevor wir in den Loch Craignish, der nach Ardfern führt, einbiegen kreuzen wir den berühmt berüchtigten Gulf of Corryvreckan bzw. die Ausläufer davon, die uns nochmal einen kräftigen Schub verleihen. 

Die letzten 4 Meilen nach Ardfern segeln wir dann mit Nordkurs so hoch am Wind wie möglich um wieder so wenig wie nötig motoren zu müssen.

Ardfern selber hat wenig touristisches zu bieten. Die Marina ist sehr professionel, die Umgebung ganz hübsch, das wars auch schon. Es gibt einen Supermarkt und einen Bus nach Oban.


Ardfern Marina und Umgebung


Abendstimmung in Ardfern


Auch abends vom Steg aus




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