Walls, Shetland
Brae-Walls: 22 SM
Nach dem vielen Sturm und Starkwind in Brae die letzten Tag will ich nun weiter in Richtung Süden. Die Abfahrtszeit wird mir dabei von der Strömung südlich der kleinen Insel Papa Stour vordiktiert. Ich lege sie so, dass ich dort bin, wenn der Strom gerade nach Südwesten setzt. Das ist 4 Stunden vor HW Lerwick der Fall. Das heißt aber auch erst um 14 Uhr ablegen. Zunächste geht es bei plattem Wasser mit Rückenwind durch die Fjorde und Sunde bis Papa Stour. Aber war laut Wetteronline nicht Sonne angesagt? Komisch, pünktlich an der Engstelle im Sound of Papa fängt es an zu regnen. Zusätzlich wird die Sicht sehr schlecht. Jetzt darf aber nichts mit dem Tablet schief gehen, sonst laufe ich auf einen der zahlreichen Felsen. So ganz vage erkenne ich aber noch die Untiefen und segel einfach mittig durch.
Hinter dem Sound of Papa kann ich dem Küstenverlauf entsprechend immer mehr anluven und werde damit auch schneller und das segeln macht mehr Spass, selbst im Regen.
Die Einfahrt nach Walls ist nochmal eng und mit Untiefen bestückt, aber der Weg durch die Sunde und Fjorde ist eben auch sehr schön.
Die Marina in Walls ist mit 1,5 Meter leider zu flach, so dass ich in den Fischer- und Fährhafen gehe. Dort gibt es noch genau einen freien Platz, zwar nicht an einem Schwimmsteg, doch der Tidenhub beträgt hier nur 40-50 cm. Das geht mit meinem Fenderbrett schon.
Abends noch schnell meinen Liegeplatz fotografiert
Am Ufer steht immer mal wieder so ein Haus
Wachturm am Ufer der Einfahrt nach Walls, dem Vaila Sound
Leider ist es etwas zu grau und nass für schöne Bilder
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