Brae, Shetland

 Nolsöy-Brae: 190 SM


Aus unterschiedlichen Gründen habe ich mich entschieden nicht nach Island zu segeln, daher geht es nach rund 3 Wochen auf den Färöer-Inseln nun wieder in Richtung Schottland. Da ich die Shetland-Inseln auf dem Hinweg ausgelassen habe, sind diese nun mein erstes Ziel.

Als ersten Hafen wähle ich Brae auf der Westseite der Inseln. Dort kommt man bei jedem Wetter und jeder Tide gut rein. Die Strömung auf dem Weg nach Brae ist vernachlässigbar, da es ein Fjord ist (in Shetland heißen sie eigentlich Voe), wo es ja nicht durchströmen kann im Gegensatz zu den Sunden. Es gibt in der Ansteuerung auch keine Roosts (brechende Wellen) oder Eddies (Strudel). Also ein idealer erster Ankerstopp.

Die Einfahrt in den Fjord und in die Schärenwelt der Shetlands ist beeindruckend. Das hat natürlich auch damit zu tun, dass ich mich nach 32 Stunden auf dem Wasser jetzt wieder nach Land sehne. Der ungemütliche Seegang ist plötzlich weg und ich motore die letzten Meilen durch das platte Wasser wie auf Schienen, perfekt um alles fürs Anlegen klar zu machen (Fender, Festmacher etc.).


Kurz nach Ankunft gegen 22 Uhr. Auch auf den Shetlands wird es um diese Jahrezeit nicht richtig dunkel. 


Am nächsten Tag ist tolles Wetter auf den Shetlands, daher erstmal eine Fahrradtour zum erholen:







Der Hafen am nächsten Morgen bei "Tageslicht". 



Da ich zutiefst beeindruckt bin von den unglaublichen Fähigkeiten der Seeschwalben, habe ich sie mal ausgiebig fotografiert. Sie waren zahlreich in der Nähe der Marina Voe anzutreffen:









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