Eyemouth-Arbroath: 45 SM
Nachdem ich Irmi in Edinburgh vom Flughafen abgeholt habe, sind wir mit der Bahn erstmal nach Berwick upon Tweed gefahren (geht leider nicht anders, da Eyemouth keinen Anschluss an die railway hat), haben uns dort umgesehen und sind dann mit dem Bus zum Schiff nach Eyemouth.
Am nächsten Tag war so tolles Wetter und super Wind, dass wir uns entschlossen haben zusammen nach Arbroath zu segeln. So kann Irmi Papageientaucher sehen, die hier überall auf dem Wasser sind. Sie muss nur ein Scopoderm-Pflaster gegen Seekrankheit nehmen, denn die Strecke ist mit ca. 8-9 Stunden doch recht lang und geht quer über den firth of forth, es könnte also auch wellig werden.
In der Tat wird es ein klasse Segeltag, wir sind schnell, sehen Delfine, Seehunde und ganz viele Papageientaucher und Bassdtölpel. Irmi kommt voll auf ihre Kosten.
In Arbroath machen wir erstmal einen Spaziergang um uns etwas zu bewegen. Abends gehen wir in dem Old Boatyard den für Arbroath typischen Räucherfisch essen, sehr zu empfehlen.
Wir näherns uns langsam unserem Ziel: Arbroath, etwas oberhalb der berühmten Stadt St. Andrews
Bei der Ankunft in Arbroath kam uns die Küste fast vor wie Helgoland
Die nächsten drei Bilder zeigen wie Arbroath von Seeseite her aussieht:
Der innere Hafen von Arbroath vor der schönen bunten Häuserkulisse
Auch Arbroath hat seine Abbey-Ruine in der Stadt
In Arbroath bestellen wir uns einen Mietwagen, den wir aber erst in Dundee abholen müssen. Damit machen wir einen
Ausflug in die Highlands
Nur kurz im Frühjahr zu bestaunen: blühende blue bells
Die nächsten 4 Bilder zeigen das kleine aber feine Städtchen Pitlochry in den Highlands:
Herrlich mal mit dem Auto so durch die Landschaft zu cruisen, die Aufnahmen entstehen alle zwischen Pitlochry und Balmoral, wo das Königshaus sein Schloss hat (da kommt man aber nicht in die Nähe):
Den Mietwagen können wir in Edinburgh, wo wir uns für eine Nacht ein Zimmer genommen haben, wieder abgeben. Am nächsten Tag erkunden wir ausgiebig
Edinburgh
Edinburgh ist eine tolle Stadt mit einem atembraubenden Blick u.a. von der Princess street auf die Altstadt und das Castle.
Wir haben uns aber dagegen entschieden mit dem eigenen Schiff in die Stadt zu segeln, da der Weg in den firth of forth weit ist (ca. 50 SM) und die beiden Häfen, die in Frage kommen auch nicht wirklich in Edinburgh liegen. D.h. man müsste immer noch mit dem Bus in die Stadt und wieder zurück. Da haben wir beschlossen das lieber von Arbroath zu machen und uns in Edinburgh ein Zimmer für eine Nacht zu leisten.
Grundsätzlich würden 2 Marinas in Frage kommen:
- Port Edgar, der aber wirklich sehr weit ausserhalb liegt und wo es unter den beiden Brücken auch recht laut zugehen soll.
- Edinburgh Marina in Granton, im Norden der Stadt. Dort ist aber nur ein recht kleiner Pontoon, der je nach Tiefgang Schiffe bei Niedrigwasser auch im Schlick versacken lässt und man kann nur bei Hochwasser plus/minus (je nach Tiefgang und Nipp oder Spring) in den Hafen rein.
Dann kann man natürlich den firth of forth nur mit der Tide befahren, das schränkt schon ganz schön ein, daher unsere Entscheidung nicht nach Edinburgh rein zu segeln.
Am Flughafen von Edinburgh entdeckt: was soll denn das wohl sein?
Blick auf die Stadt vom Carlton Hill
Nächste 2 Bilder: Haupteinkaufsmeile in der Altstadt
Blick auf Edinburgh Castle
Nächste 4 Bilder: Die wirklich toll anzusehende Altstadt
Edinburgh von Arthur's seat aus gesehen
Stehen an mehreren Ecken rum und schaffen eine sehr schottische Atmosphäre: die Dudelsackspieler
Irmi's Frühstück
Mein Frühstück, alles vegetarisch
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